Sensory Running – Laufen erleben

 

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Workshops zum Thema: Körperlinien

Herantasten an lockeres Laufen ohne Leistungsdruck. Gibt es einen Grund zu glauben Sie könnten nicht geschmeidig und flott laufen? Dann sind sie hier genau richtig! Wir arbeiten mit einfachen und feinen Wahrnehmungs- und Bewegungsübungen auf dem Boden. Dabei klären wir die  Körper- und Bewegungslinien, die geschmeidiges Laufen ermöglichen. Sie finden Ihren eigenen Laufstil und ihre eigene Geschwindigkeit. Datenmessung ist unwichtig.

Workshops zum Thema: Der Atemraum und seine Begrenzungen

Wir arbeiten an der Bewegungsqualität. Leichtigkeit und Freude beim Laufen ist möglich. Nun weiten wir den Fokus und beschäftigen uns damit, wie Atmung und Augen das Lauferleben beeinflussen. Neben der Aufnahme von Sauerstoff und der visuellen Orientierung haben Atmung und Augen großen Einfluss auf  das Erleben des Raumes durch den wir laufen und den wir ja auch selbst verkörpern z.B. Brustraum, Beckenraum, Bauchraum usw.. Wir werden also Perspektiven verändern und  dass so etwas außerordentlich interessant sein kann lässt z.B.  Ayrton Senna vermuten, wenn er schildert:„ Ich steige nicht in mein Auto ein, ich ziehe es mir an.“

Workshops zum Thema: Laufpower von Fuß bis Kopf

Von den Füßen bis zum Kopf. Arbeit an der Durchleitung der Kraft für die Vorwärtsbewegung beim Laufen. Nutzen wir das Längs- und das Quergewölbe des Fußes und seine Spannung, die den erfahrenen Läufer wie eine Feder nach vorne katapultiert? Anstatt plump in den Boden hinein zu laufen setzen wir die Power aus Fuß und Becken durch effektive Kraftübertragung zur Vorwärtsbewegung ein.

Workshops zum Thema: Rhythmus

 

therapeutisches Laufen

 

 

 

Feedbacks:

Auch mir hat der Workshop viel Spaß gemacht – an einem schönen Ort in einer Gruppe netter Leute durch Bewegung und Wahrnehmung etwas (mir) Neues über meinen Körper zu lernen und das dann im frisch beschneiten Wald beim Laufen zu spüren und auszuprobieren, das war echt eine besondere Erfahrung. Auch, dass Du jeden da abholst, wo er steht, ohne Druck, das hat mir gefallen; man fühlt sich gut geleitet und begleitet.


 

G:  Vorher: Laufen rein nach Plan, stur nach Vorgaben: Hab mich unter Druck gesetzt gefühlt.

Nach private Coaching: Es geht mir nur noch um den Spaß an Bewegung, egal welche Art von Sport. Kein Leistungsgedanke mehr. Möchte mich nicht mehr mit anderen messen.

Vorher: Bin mir schwer vorgekommen, als würde ich die Beine nicht vom Boden bringen. Laufen war immer mit Druckgefühl verbunden.

Nach private Coaching: Laufen viel federnder, leichter und spielerischer. Macht sehr viel mehr Spaß! Der Zwang, laufen zu müssen, ist weg.

Vorher: Die umfangreichen und häufigen Stabilisationsübungen für meinen Rumpf waren zu hart für geschmeidige Bewegungen.

Nach private Coaching: Mein Rumpf fühlt sich interessanterweise ohne explizite Stabilisationsübungen stabiler an. Mein Laufstil ist jetzt viel geschmeidiger.

 


 

Fällt Dir beim laufen bzgl. Deines Bewegungsablaufes, nun nach dem Laufprojekt, etwas besonders auf?

J: Das Laufen kommt mir „geschmeidiger“ vor. Nach längeren Distanzen habe ich keine Muskel- oder Gelenkschmerzen. Der Abdruck hat sich verbessert – dadurch konnte ich insbesondere meine Laufzeit im Kurzdistanz Triathlon verbessern.

H: Vieles! Ich schaue mir die Umgebung anders an (aufrechter als  vorher?!). In einigen Momenten laufen die Beine „ von selbst“, Bewegungen aus der Hüfte („fliegen“, „schweben“). An einigen markanten Punkten bei langen Läufen fällt mir auf, dass ich manche Beschwerden (vor allem: “„steife Hüfte“) nicht mehr habe. Bei langen Läufen, die gleich schnell sind wie vorher, ist die Angestrengtheit ( auch z.B.: der Durst) geringer als früher. Ich sehe beim Laufen meine Knie öfter (VIEL öfter; oder: überhaupt) als vorher. Es gäbe wohl noch mehr; heute ging eine schnelle Trainingseinheit ziemlich gut, die Schritte waren wohl (relativ) raumgreifend.

Jg: Ich habe den Eindruck, dass ich jetzt mehr mit dem ganzen Körper laufen. Ich spüre, dass mehr Bereiche meines Körpers am Laufen beteiligt sind als mir das vorher bewusst war.

Hattest Du Beschwerden beim Laufen? Wenn ja, welche und wann traten die Beschwerden auf? Hast Du eine Veränderung bemerkt? Welche?

J: Ich hatte keine konkreten Beschwerden, aber ich kann sagen, dass ich mich nach einer langen Distanz jetzt wesentlich lockerer fühle und schneller regeneriere.

H: Die „steife Hüfte“ (auch „steifes Genick“), die ich vor allem ab Beginn der dritten Stunde beim langen Lauf kannte, ist weg! Mein Vorurteil, dass das Bein-Heben (inklusive Hüfteinsatz) viel zu kraftraubend sei (Argument: „zusätzliche Bewegung“), ist widerlegt!

Jg: Hatte wiederholt Probleme mit der Achillessehne, seit einigen Wochen sind diese aber erfreulicherweise nicht mehr aufgetreten.

Findest Du Laufen eher mühsam oder leicht? Hat das Laufprojekt dahingehend eine Veränderung in der Beurteilung hinterlassen?

J: Das laufen fällt mir leichter.

H: Leicht – aber ein relativ umfangreiches Trainingsprogramm, das ich seit ungefähr Kursbeginn mache. Wöchentlich 110 – 150 km, und das jetzt seit 10 – 12 Wochen, ohne Probleme. Vorher hätte mir eine, maximal zwei solcher Wochen gereicht. Das war auch praktisch, weil ich da wirklich viele Übungen immer wieder probieren konnte. (Neue Dinge verändern sich, gehen am Anfang schwerer, oft nur wenige Minuten, aber dann immer besser. Ich hoffe, das geht nicht alles wieder verloren. Es ist spannend, zu sehen wie mit machen späteren Übungen plötzlich Dinge, die in früheren enthalten waren und Mühe machten, quasi von selbst gehen!)

Hattest Du ein bestimmtes Interesse, das Du mit diesem Laufprojekt verfolgen wolltest? Hat sich Dein ursprüngliches Interesse verändert, konkretisiert?

H: Im Hintergrund steht ja die Vision, mal unter drei Stunden zu kommen. Ich hatte eine grobe Vorstellung, dass dafür neben dem Training eine (womöglich) neue Sicht auf das Laufen an sich, Laufstil, hilfreich sein könnte. Was genau das heißen würde, wusste ich natürlich nicht. Das Interesse, am Laufen an sich etwas zu verändern, hat sich daher gewaltig konkretisiert (bzw. ist eigentlich erst entstanden). Jede einzelne Stunde war verblüffend (der „härteste“ Beweis, dass etwas zu tun sei, war die Lektion im Auf-dem-Bauch-liegen; der unmittelbarste und größte Effekt wohl die letzte Lektion), und jetzt habe ich den Verdacht, dass das noch „nicht alles“ war.

Jg: Interesse war, meinen Laufstil zu verbessern und neue Impulse zum Laufen zu bekommen. Dies hat sich eingestellt. Neu hinzugekommen ist ein bestimmtes Gefühl, das ich nicht genau definieren kann, so etwas wie eine neue Freundschaft mit dem Laufen.

 

 

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